Auszug aus „Polarexpedition“ – Februar 2012

Blogbucheintrag Nr. 28

… wir schreiben den Februar 2012.

Mittwoch: die Mannschaft braucht dringend Vitamine. Der Versuch, einen „Fleischwolf mit Entsafteraufsatz“aus den 50er Jahren Marke Kosmos wieder in Gang zu setzen, um schwarze Johannisbeeren aus dem Vorjahr zu verarbeiten, endet in blutigem Gemetzel. Wiederholte Feststellung: schwarzer Johannisbeersaft LASTS FOREVER! Heimkommende Lieutenant Uhura wird bei Ankunft und Anblick der Küche an einen Splatterfilm erinnert, Captain Kirk wird noch am Tag danach von allen gefragt: „Großmutter, warum hast du so blutige Hände?“…oder so ähnlich.

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Sonntag: nach 4 Tagen Nachtkälte mit um die -30°C sind fast alle Wasserleitungen im Haus eingefroren. Scotty begrüßt Captain Kirk morgens mit: „*Husten*, wir haben ein Problem!“ Reaktionen der Mannschaft:
Klingonen-Jonny: „Ach deshalb ist es in meinem Zimmer so kühl, obwohl ich die Heizung volle Pulle laufen lasse“ (Schnellmerker)
Sulu: „Juhu, Rockfestivalfeeling!“ (bezogen auf die nicht existente Klospülung)
Spock: „Die Anweisung „Eimer füllen zum Klo-Nachspülen“ genügt weder in Metrik noch im Reim höheren Anforderungen, beides ist knapp daneben…“ (yo, aber gestern beim Scrabblespielen nachhaltig dafür plädieren, verschiedene unfassbare Dinge mit Y (10 Punkte) schreiben zu dürfen…)
Uhura sollte erwägen, den Dribbles-Meerschweinchen kleine Söckchen zu stricken, da das Wohnzimmer nicht unterkellert ist und der Boden mittlerweile EISIG…

geschrieben am Tag der Katastrophe in der Hoffnung, dass es keinen Rohrbruch gibt      Captain Kirk

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