Turbogymnasium und die Folgen

Wie bitte? Elternabende an Universitäten?

Richtig, seit der Einführung des G 8 (achtzügigen Turbo-Gymnasiums) gibt es immer mehr 17jährige mit Abi in der Tasche, die zu studieren beginnen wollen.

Damit sind die Unis VERPFLICHTET, Elternabende für die Erziehungsberechtigten der noch nicht volljährigen Studenten anzubieten.

Dass das Blüten treibt und sämtliche Beteiligten nur nervt, ist nachvollziehbar.

Hier ein Fundstück von der Uni Duisburg/Essen:

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Fragt sich andererseits aber doch schon, ob die solchermaßen schnell hochgezüchteten jungen Studis später qualifizierte, fest im Leben stehende Menschen werden, die immerhin verantwortliche Positionen in unserer Gesellschaft bekleiden sollen…

Wohl denen, die sich die Zeit nehmen, ein Jahr oder so zu arbeiten, zu reisen, sich als Bufdi oder FSJler verdingen und so auch mal etwas anders als Schule sehen – nachdem die jüngeren Jahre schon durch ausufernde G 8 – Stundenpläne recht eingeschränkt waren, was das Sammeln  außerschulischer Lebenserfahrung betraf…

Den Ruf nach hochqualifizierten Menschen Anfang 20 mit möglichst vielfältiger Berufs-, Auslands- und Lebenserfahrung halte ich für total überspannt. 

Merke: Gut Ding will Weile haben! 

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Ein Gedanke zu „Turbogymnasium und die Folgen

  1. perlenmama

    Gelesen, sehr gelacht, und direkt mal retweetet, das sollte ich direkt an mein Büro hängen…denn ja…manch einer will auch hier noch mitreden. Und die „Kinder“ sind in den seltensten Fällen G8ler!

    Antwort

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