Laterne, Laterne

hinzufügen zu „Dingen, die mich glücklich machen“:

St Martin im Dorf organisieren.

30 Kindergartenkinder, die mir mit leuchtenden Augen ein schallendes und engagiertes „Nein“ entgegenschleudern, als ich sie im Anspiel frage, ob sie denn den Bettler gesehen hätten

ein Kinderpärchen mit Zahnlücken (beide, Alter also ca. 5-6 Jahre), die sich die ganze Zeit an der laternenfreien Hand halten und sich trauen, „ich geh mit meiner Laterne“ ins Mikro zu schmettern – und mir am Ende des Liedes sehr ernsthaft versichern „wir sind nämlich verliebt!“ (das Mädchen fügt hinzu: „Ja, und er hat mich geküsst!“)

Ein Junge, ungefähr 5, der „Laterne, Laterne“ ins Mikro singt, dann aber sofort runde Augen bekommt und fragt: „Und wo ist das Kabel?“ Als ich ihm die von einem Vater getragene Lautsprecherstange 20 m weiter hinten an der Straße zeige wundert er sich nur noch: Boah, seine Stimme fliegt vom Mikro durch die Luft und landet dort im Verstärker… Da sag noch mal einer, dass religöse Feste nicht auch zur technischen Grundbildung beitragen können!

Nachdem der Vater schließlich von der Stange befreit und allgemeines Benefiz-Glühweintrinken angesagt ist, Gespräch mit meiner Freundin:

„Na, die Altersklasse (Kindi) ist doch was anderes als deine Übliche, was?“

„Och, die Neuntklässler erzählen mir auch schon mal, dass sie verliebt sind“

„Ja, aber das ist doch was anderes!“

„Stimmt, die haben keine Zahnlücken“

„Dafür stattdessen Zahnspangen?“

Aaach, alles eins

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2 Gedanken zu „Laterne, Laterne

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