Weihnachtlich-Interkulturelles

Zustand „nach-Listenschreiben“ zum Weihnachtsmarktstand meiner Klasse:

2 muslimische Mütter helfen beim Adventskranzbinden. darunter die Mutter, deren kleine Tochter vor 2 Jahren an unserem Stand auf- und abhüpfte: „Mama, ich will aber auch was kaufen!“ „Schatz, du weißt doch, wir feiern kein Weihnachten – na gut, wenn sein muss… das Rentier da, das können wir auch ins Fenster stellen“.

2 (andere) muslimische Mütter steuern Weihnachtsplätzchen für den Stand bei, eine davon hat sich eigens angelesen, wie die zu backen gehen.

1 muslimische Mutter (wieder ne andere) hilft beim Eintüten der Plätzchenmengen: „Ich kann nicht backen, in kenn nicht das, wir machen andere, aber ich helfe!“

Damit beteiligen sich über die Hälfte der Muslime an unseren Weihnachtsaktionen

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3 Gedanken zu „Weihnachtlich-Interkulturelles

  1. anneinsideoffice

    Ich finde das super! So gut und du kannst den Müttern herzlich Danken! Und motiviere sie auch mal Weihnachtsplätzchen zu backen. Sie könnten es ja einfach so der Familie dann zum Tee oder Kaffee geben, unsere Rezepte, ohne Ideologie nach Religion. Toleranz gegenseitig. Auch Kerzen und so, tun auch Muslims in der dunklen Winterzeit in Europa doch auch gut! Da müssen sie sich nicht dafür schämen wenn sie mal Kerzen anzünden!

    Antwort
  2. pimalrquadrat

    Schön! Und umgekehrt wird dann ein Schuh draus, wenn vielleicht die andere Eltern an einer Ramadan-Aktion teilnehmen, das wäre sicherlich auch gut? Jedenfalls ist das ein tolles Beispiel für gelungenes Zusammenleben.

    Antwort

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