Erwachsen werden

Ok, ich werde erst wieder in knapp 2 Jahren eine Abschlussrede halten müssen. Dennoch kommt mir bei dieser Klasse (Marke „Hempels unter dem Sofa“) schon heute ab und zu in den Sinn:  Was willst du denen eigentlich sagen? Was könnte wichtig werden für sie? Dazu erste Gedanken hier als „Notizblock“ – mal sehen, was sich in anderthalb Jahren noch entwickelt 🙂

Der Anfang:

die Welt – ein Karussell

schön bunt

alles dreht sich um DICH

bis du bemerkst:

du wirst gedreht

von den Rotoren deiner Helikoptereltern

von Institutionen

und gesellschaftlichen Zwängen

du willst anhalten

aussteigen

die Welt erfahren, wie sie wirklich ist

Du wirst zum Sand im Getriebe

bremst

steigst aus

verweigerst

und du stellst fest:

Du bist nicht der Mittelpunkt.

Du bist nicht der Nabel der Welt

Nichts dreht sich um dich

du bist nicht wichtig, nicht für die Welt

die Welt, sie IST einfach

niemand braucht dich

niemand hat auf dich gewartet

niemand dreht dich

Stillstand

Nun ist es an dir.

Gibst du auf

und lässt dich wieder von anderen drehen

von Institutionen

von Zwängen

der Gesellschaft

oder nimmst du es selbst in die Hand:

Beginnst du selbst, deine Welt zu bewegen,

dann wird sie sich wieder drehen,

diesmal in Wahrheit um dein Ich,

so wie du es selbst bestimmst.

Der Preis dafür ist Arbeit.

Niemand wird sie für dich übernehmen

und wenn doch,

dann werden wieder andere bestimmen

worum es sich bei dir eigentlich drehen soll

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