Nachtrag von wegen „Kirchenmeinung zu sexueller Vielfalt im Unterricht“

 

Nur mal so der Vollständigkeit halber – nur für die interessant, die meine posts über die Petition zum Bildungsplan mitverfolgt haben.

BTW: erklärt auch die Haltung von Kretschmann dazu…

Auszüge von hier:

Diözesanrat und BDKJ unterstützen Bildungsplanentwurf

Der Diözesanrat der Katholiken positionierte sich indes in eindeutiger Weise – mit einem Brief an den baden-württembergischen Kultusminister Stoch. Darin spricht der Vorstand des obersten Laiengremiums dem Minister und der Landesregierung seinen ausdrücklichen Dank aus „für das Engagement für Respekt und Toleranz als Grundlage eines wertbasierten Unterrichts“. Die Beschäftigung mit verschiedenen Lebensformen und Lebensrealitäten auch im Unterricht biete einen Anlass, über gelingendes Leben und Lieben, über Freundschaft, Geschlechterrollen und Lebensformen neu nachzudenken und ins Gespräch zu kommen, heißt es in dem Schreiben. „Die Auseinandersetzung mit dem Thema sexuelle Identitäten und Orientierungen und die Begegnung von Menschen unterschiedlicher Prägungen, gerade auch Schülerinnen und Schülern, ist eine Chance und kann ein Gewinn für alle sein.“ Der Vorstand des Diözesanrats bezeichnet es in dem Brief zudem als bedauerlich, wenn die Initiative des Kultusministeriums zur „Förderung der Akzeptanz sexueller Vielfalt als ideologische Indoktrination diskreditiert werde, und sich dabei ein erschreckendes Ausmaß an Homophobie und Hass zeigt, der direkt gegen Menschen nicht-heterosexueller Orientierung und Identität gerichtet ist“. Christentum dürfe nicht als Begründung für solche Menschen verachtende Haltungen missbraucht werden.

Auch der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Erzdiözese Freiburg hat der Initiative der Landesregierung, die Akzeptanz sexueller Vielfalt im Bildungsplan 2015 zu fördern, seine Unterstützung zugesagt. Es sei „höchste Zeit, dass Schulen auch in diesem Bereich offensiv für Respekt und Toleranz eintreten“, heißt es in einer Stellungnahme.

Der BDKJ verweist auf die Tatsache, dass das Wort „schwul“ auf Schulhöfen zu einem der meistgebrauchten Schimpfwörter gehört. In dieser Situation brauche es eine klare Positionierung. Es sei wichtig, Schülerinnen und Schüler ohne Vorbehalte über die ganze Vielfalt der möglichen Lebensentwürfe zu informieren. So könnten sie lernen „ihren eigenen Weg zu finde und die Präferenzen anderer wertzuschätzen“. Das christliche Menschenbild lasse keinen Raum für Ausgrenzung und Diskriminierung, so der BDKJ. „Deshalb ist es ein Grundprinzip der Arbeit in unseren Jugendverbänden, dass jeder Mensch in seiner Unterschiedlichkeit angenommen und wertgeschätzt wird.“

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